Warum dieses Projekt zählt
Der Bedarf, die Menschen und der geplante Weg
Wir öffnen die Vorbereitungs- und Spendenphase für eine erste Sendung weiter nutzbarer medizinischer Geräte von Deutschland nach Uganda. Krankenhäuser in Deutschland können Geräte abgeben, die sie nicht mehr benötigen. Weitergegeben werden sie jedoch nur, wenn sie funktionsfähig, geeignet und von einem Empfängerkrankenhaus angefragt sind.
Dr. Eden Ssettabi ist unser benannter Koordinator für Annahme und Verteilung in Uganda. Gemeinsam mit den teilnehmenden Krankenhäusern dokumentiert er den Bedarf und organisiert jede Übergabe. Geräte werden nicht allein deshalb verteilt, weil sie verfügbar sind: Jede Zuordnung muss einem erfassten Bedarf entsprechen und berücksichtigen, ob das Krankenhaus das Gerät sicher betreiben und warten kann.
Das Spendenziel von 5.000 Euro ist vollständig aufgeteilt: bis zu 1.900 Euro (38 %) für Mietfahrzeug, Kraftstoff, Abholung in Deutschland und Zwischenlagerung, bis zu 3.000 Euro (60 %) für geeignete Verpackung, Fracht und Versandabwicklung von Deutschland nach Uganda sowie 100 Euro (2 %) für notwendige Betriebskosten von Kiwa-Projects wie Webhosting, Datenbank und digitale Verwaltung. Das sind Ausgabenobergrenzen für die Planung und noch keine Lieferanten- oder Speditionsangebote. Sobald Größe, Gewicht und Route feststehen, veröffentlichen wir schriftliche Kosten und erfassen die tatsächlichen Ausgaben im Projektbuch.
Bevor ein Gerät für den Versand abgeholt wird, klären wir Empfänger, Zustand, Zubehör, Handbücher, Stromversorgung, Installation, Einweisung, Wartung und behördliche Zuständigkeiten. Krankenhausliste, angenommene Geräteliste, schriftliche Transportangebote und Zeitplan werden noch vorbereitet. Die Spenden helfen, diese Arbeit umzusetzen; versendet wird erst, wenn die Prüfungen dokumentiert sind.
Medizinische Geräte, die ein Krankenhaus nicht mehr benötigt, können andernorts weiterhin nützlich sein. Dr. Eden Ssettabi wird die geprüfte Sendung in Uganda entgegennehmen und jede Übergabe nach dem dokumentierten Bedarf der beteiligten Krankenhäuser koordinieren.
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